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Welttag der Psychosynthese


20. September 2016



Der erste Welttag der Psychosynthese lädt uns dazu ein, über unsere Verantwortung in einem größeren Rahmen nachzudenken.

Gerade in einer Zeit, in der unsere Strukturen von Gewaltenteilung, Mitverantwortung, Solidarität und Demokratie wieder in Frage zu stehen scheinen, wird die Frage nach unserer Verantwortung für die Mitgestaltung der Welt, in der wir leben, umso dringlicher.

Roberto Assagioli - Notiz vom 20. September 1937 - © Istituto di Psicosintesi, Archivio Assagioli, Firenze. In einer Notiz vom 20. September 1937 vergleicht Roberto Assagioli unsere globale geistige oder spirituelle Verantwortung und Vernetzung mit der Kommunikation im technischen Bereich: Sind nicht die persönlichen und geistigen Verbindungen ("spiritual airways") zwischen Nationen, Institutionen, Bewegungen über alle Kontinente hinweg wichtiger für unsere Zukunft als die Verbindungen im technischen oder administrativen Bereich?

Vielleicht können wir ja seine Notiz vom Vorabend des zweiten Weltkriegs zum Anlass nehmen, um uns bewusst zu fragen, wie wir uns als einzelne Personen (und auch in den verschiedenen Bezügen, in denen wir leben) zur Einmischung in die Mitgestaltung unserer Welt stellen wollen und was wir brauchen, um auch auf dieser Ebene zu einem stimmigen und wirkungsvollen Handeln zu finden.